Dieser Bericht wurde von Nana* der Mutter von Sara (31. Juli 2010) verfasst.

Sara Endalew, unser mittleres Kind ist 10 Jahre alt.
Im letzten Trimester stellte der Arzt ein mildes Wasser in ihrem Gehirn fest. Dies war das erste Mal, dass wir wussten, dass etwas nicht stimmt und wir waren sehr besorgt. Der Tag kam endlich und das süsse Mädchen wurde ohne Komplikationen geboren und alles schien normal. Nach einigen Monate hat mich der Entwicklungsunterschied im Vergleich mit der älteren Tochter immer mehr irritiert, aber die Ärzte versicherten mir, dass es keinen Grund zur Sorge gäbe. Als meine Tochter neun Monate alt wurde, gab es einen kurzen ersten Anfall und verschiedene Untersuche wurden zu unterschiedlichen Zeiten gemacht. Es wurde herausgefunden, dass sie geistige Entwicklungsstörungen, Anfälle und Sehprobleme entwickelt hatte. Immer wieder begannen wir mit neuen Medikamentengaben, da die Anfälle einfach nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten. 

Mindestens einmal am Tag hatte sie einen Anfall, manchmal aber auch bis zu 20 Mal! Es war und ist (immer noch) so schwierig zu sehen, wie sie ohnmächtig wurde, ihren Urin nicht mehr kontrollieren konnte und sich erbrach, wenn die Anfälle auftreten. In den letzten zwei Jahren wurde es besser, wir waren so dankbar! Aber in letzter Zeit war ihr Zustand so schwierig, dass sie sogar im Krankenhaus bleiben musste. 

Die letzten 9 Jahre waren sehr schwierig, da sich nahezu alles und jeder in der Familie am Sara drehte. Es war auch eine grosse Herausforderung, da die Mehrheit der Medikamente, die sie benötigt, in Äthiopien nicht erhältlich sind. Von den aktuell verschriebenen Medikamenten sind nur zwei aufzutreiben. Sogar Blutproben müssen bei jeder sehr kostspieligen Untersuchung in ein anderes Land geschickt werden.

Alle medizinischen Kosten liegen wirklich völlig über unserer Kapazität. Wir sind so unbeschreiblich dankbar, dass die Kosten für die regulären Medikamente, die ausserhalb von Äthiopien aufgetrieben und gekauft werden müssen, jetzt von der Stiftung Ethiopiaye übernommen werden!

*alle Namen sind geändert

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Wenn die jährlichen Kosten für die Epilepsie-Medikamente gedeckt sind, können sich die Eltern um die tägliche Pflege von Sara und die beiden Geschwister kümmern und müssen nicht einen grossen Teil der Zeit Möglichkeiten für die Finanzierung suchen, oder sich verschulden.

Da wir mehrmals im Jahr nach Äthiopien reisen, können wir den Transport der Medikamente und der glutenfreien Nahrung gewährleisten. Es geht lediglich um die Finanzierung der Medikamente, welche die Familie neben allen anderen Ausgaben wie Spitalkosten und Untersuchungen unmöglich auch noch bezahlen kann.

Wenn Sara durch die tägliche Zufuhr der Medikamente nicht mehr so viele epileptische Anfälle hat, kann sich ihr körperlicher Zustand vielleicht etwas stabilisieren und weitere Schädigungen vermieden werden. 

Jedoch wird die ganze Familie sehr davon profitieren, da so ein Anfall eine extreme Belastung für alle ist!

Bei jedem Anfall wird der Körper (insbesondere das Gehirn) von Sara immer weiter geschädigt. Dies soll unbedingt vermieden werden, denn je stärker ihre Beeinträchtigung wird, desto stärker ist ihre Familie gefordert!

In Äthiopien gibt es keine Chance auf Pflegeunterstützung, oder irgend eine Art der Hilfe in solchen Situationen!

Für 800.- Fr. jährlich sind die Kosten für die Medikamente, die Sara benötigt, gedeckt!

Es gilt kein Alles-oder-nichts-Prinzip, d.h. jede Spende wird bedingungslos bei Sara ankommen.
Herzlichen Dank für Deine Unterstützung.


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